Über uns Menschen lassen sich schöne Geschichten erzählen. Wo wir einander nicht lieben, leben wir friedlich zusammen. Wir suchen das Glück auf unterschiedlichen Pfaden. Wir haben Ideen und oft auch den Mut, sie umzusetzen. 

Andere Geschichten zeigen, dass die Welt, in der wir leben, eine Welt voller Herausforderungen ist. Klimawandel, Umweltverschmutzung, Epidemien, Arbeitslosigkeit, Migration, Terrorismus, Ressourcenknappheit, Kriege und Nationalismus gehören zu den Problemen, die uns täglich beschäftigen.

Wir müssen handeln. Vor allem aber müssen wir verstehen, dass wir schon dann handeln, wenn wir uns gemeinsam über den Umgang mit den Herausforderungen unserer Zeit verständigen. Gesellschaftliche Selbstverständigung ist gesellschaftliches Handeln. Und dafür brauchen wir ein praktisches Weltverständnis sowie Projekte, die uns verbinden.

Welt

Welt ist nicht nur ein Weltganzes, d.h. alles, was ist und passiert. Denn die Welt, in der wir leben, besteht oftmals einfach nur in dem, was wir in ihr finden. Ist sie eine Welt voller Herausforderungen, dann können wir sie ordnen, indem wir eine Themenwelt schaffen.

Die Themenwelt der denkwerkstatt grenzenlos besteht aus zehn Themenfeldern (just click):

Leben im digitalen Zeitalter
Planet und Natur
Heimat und Globalisierung
Gesundheit und gutes Leben
Religion und Wissenschaft
Zeit und Leben
Gesellschaft und Politik
Zusammen- und Alleinsein
Bildung und Beruf
Identität und Verantwortung

Diese Themenfelder sind allgemein – und sind aus einem guten Grunde allgemein. Denn mit der Themenwelt suchen wir zunächst nur eine Ordnung, die Orientierung gibt und Grundlagen für eine Verständigung darüber schafft, wie wir gemeinsam mit den Herausforderungen unserer Zeit umgehen können.

Projekte

Projekte der denkwerkstatt grenzenlos sind Projekte, mit denen Teilnehmende das Allgemeine der Themenfelder hinter sich lassen, zu einem konkreten Verständnis von Problemen vordringen und Handlungsbereitschaft entwickeln. Das von uns vorgeschlagene Format ist dabei eine Form von Ausstellung, die zugleich ein Gesellschaftsprojekt ist. Denn unsere Ausstellungswelt ist ein Mikrokosmos, in dem wir uns gemeinsam mit den Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen.

Weil diesem Projekt eine Themenwelt zugrunde liegt, nehmen wir uns die Freiheit, von einer Welt-Ausstellung zu sprechen.

Wo wir ein solches Projekt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern vorbereiten und die Frage erörtern, wie eine Welt-Ausstellung inhaltlich gestaltet sein sollte, verfolgen wir das Projekt Quer durch Deutschland.

Ist dieses Projekt einmal in den verschiedenen Bundesländern umgesetzt, hoffen wir darauf, die Welt-Ausstellung mit Namen Meeting-Sharing-Learning dereinst selbst auf Reisen gehen lassen zu können.

Wir haben nicht nur Ideen, sondern auch den Mut, sie umzusetzen.